Beschreibung:
Ein Card Index (auf Deutsch: Karteikarte oder Karteikartensystem) ist ein System zur Organisation und Speicherung von Informationen auf physischen Karten, die in speziellen Kästen oder Schubladen aufbewahrt werden. Jede Karte enthält strukturierte Informationen, die zur schnellen Suche und Referenz dienen. Card Indexes wurden traditionell in Bibliotheken, Büros und Archiven verwendet, bevor sie durch digitale Datenbanksysteme ersetzt wurden.
Merkmale eines Card Indexes:
- Physisches System: Karten aus Papier oder Karton, die in standardisierten Größen (z. B. DIN A6) verfügbar sind.
- Organisationsprinzip: Karten werden alphabetisch, numerisch oder thematisch sortiert.
- Anwendungen:
- Bibliotheken: Als Zettelkatalog zur Suche nach Büchern.
- Büros: Für Kunden-, Lieferanten- oder Projektinformationen.
- Persönlich: Als Lernhilfsmittel oder für Notizen.
Etymologie:
Der Begriff Card Index setzt sich aus Card (Karte) und Index (Verzeichnis, Register) zusammen. Er beschreibt die Idee eines indexierten Systems aus Karten. Die Methode wurde im 18. und 19. Jahrhundert populär, als der Bedarf an strukturierten Informationssystemen wuchs.
Synonyme und Antonyme
Synonyme:
- Karteikartensystem
- Zettelkatalog
- Kartensammlung
- Registersystem
Antonyme:
- Digitale Datenbank
- Elektronische Organisation
- Papierloses System
Englische Sätze mit „Card Index“
- The librarian used the card index to locate the requested book.
- Before computers, businesses relied heavily on card indexes to store client information.
- A well-maintained card index can save time when searching for specific data.
- The researcher organized her notes using a card index system to keep track of references.
- Many historical archives still preserve their original card indexes for consultation.
Fazit
Der Card Index war ein Meilenstein in der Organisation und Verwaltung von Informationen vor der digitalen Revolution. Trotz seiner heutigen Seltenheit bleibt er ein Symbol für Effizienz und Systematik in der analogen Welt. Seine Bedeutung liegt in der Schaffung eines leicht zugänglichen und strukturierten Weges zur Informationsspeicherung, der auch heute noch in bestimmten Kontexten verwendet wird.

















