Deutsche Beschreibung & Etymologie
Deutsche Beschreibung
Das englische Adjektiv „figurative“ bedeutet auf Deutsch „bildlich“, „übertragen“ oder „nicht wörtlich“. Es wird verwendet, um Ausdrücke oder Aussagen zu beschreiben, die symbolisch oder metaphorisch gemeint sind – also nicht in ihrem buchstäblichen Sinne zu verstehen sind.
Beispiel:
„He has a mountain of work“ ist eine figurative Aussage. Es bedeutet nicht, dass da tatsächlich ein Berg liegt, sondern dass er sehr viel zu tun hat.
„Figurative“ tritt häufig im Begriff „figurative language“ (bildhafte Sprache) auf – einem zentralen Element der Rhetorik, Poesie und Literatur. Diese Form der Sprache nutzt Metaphern, Vergleiche, Personifikationen und andere Stilmittel, um Bedeutung zu verstärken oder Emotionen auszudrücken.
Im Bereich der Kunst bezeichnet „figurative“ außerdem Werke, die gegenständlich sind – also reale Menschen, Tiere oder Objekte darstellen, im Gegensatz zur abstrakten Kunst.
Etymologie
Das Wort „figurative“ stammt aus dem Lateinischen „figurativus“, was „bildhaft, sinnbildlich“ bedeutet. Es leitet sich vom Substantiv „figura“ ab – was „Form, Gestalt, Bild“ heißt – und vom Verb „fingere“ („formen, gestalten, erfinden“).
Der Begriff gelangte über das Altfranzösische „figuratif“ ins Mittelenglische. Schon im 14. Jahrhundert wurde „figurative“ verwendet, um Aussagen zu beschreiben, die nicht wörtlich zu verstehen, sondern als sprachliches Bild zu interpretieren sind.
Synonyme und Antonyme
Synonyme:
- metaphorical – metaphorisch
- symbolic – symbolisch
- non-literal – nicht wörtlich
- allegorical – allegorisch
- representational – darstellend (in der Kunst)
Antonyme:
- literal – wörtlich
- concrete – konkret
- actual – tatsächlich
- explicit – explizit
- abstract – abstrakt (besonders in der Kunst)
Englische Beispielsätze
- When she said her world was falling apart, she meant it in a figurative way.
→ Als sie sagte, ihre Welt breche zusammen, meinte sie es im übertragenen Sinn. - Figurative language makes writing more vivid and expressive.
→ Bildhafte Sprache macht das Schreiben lebendiger und ausdrucksstärker. - Poets often rely on figurative expressions to convey complex emotions.
→ Dichter verlassen sich oft auf bildhafte Ausdrücke, um komplexe Gefühle zu vermitteln. - In figurative painting, the artist represents real-life figures, not abstract forms.
→ In der figurativen Malerei stellt der Künstler reale Figuren dar, keine abstrakten Formen. - The phrase “a storm of emotions” is a classic example of figurative language.
→ Die Wendung „ein Sturm der Gefühle“ ist ein klassisches Beispiel für bildhafte Sprache.
Fazit
Das Wort „figurative“ ist ein Schlüsselbegriff im englischen Sprachgebrauch – sowohl in der Sprachwissenschaft als auch in der Kunst. Es beschreibt alles, was nicht wörtlich, sondern symbolisch oder bildhaft gemeint ist. Gerade im literarischen Schreiben oder in der alltäglichen Kommunikation sorgt „figurative language“ für Ausdruckskraft, Emotion und Tiefe.
Für Deutschsprachige ist das Verständnis dieses Begriffs besonders hilfreich, um englische Texte besser zu interpretieren und auch selbst ausdrucksstärker zu formulieren. Wer „figurative“ versteht, erkennt nicht nur Stilmittel, sondern den Unterschied zwischen Worten und Bedeutungen.

















