Etymologie:
Das Wort ist ein Kompositum aus:
- „hand“ = Hand
- „bill“ = Schriftstück, Zettel, Plakat (in älterem Englisch auch „Ankündigung“ oder „Rechnung“)
Die erste belegte Verwendung des Begriffs stammt aus dem 17. Jahrhundert. Damals wurden handgeschriebene oder gedruckte Ankündigungen auf Märkten und in Städten verteilt – ein Vorläufer moderner Werbemethoden.
🔄 Synonyme und Antonyme
Synonyme:
- flyer (am gebräuchlichsten heute)
- leaflet (meist kleiner und informativ)
- pamphlet (Faltblatt mit mehr Text)
- brochure (Broschüre – oft hochwertiger)
- circular (rund versandte Mitteilung)
Antonyme:
Da „handbill“ ein physisches Kommunikationsmittel ist, könnten digitale oder nicht-öffentliche Kommunikationsformen als Gegenbegriff betrachtet werden:
- private message
- email advertisement
- poster (nur wenn fest aufgehängt, nicht verteilt)
- digital banner ad
📚 Englische Beispielsätze
- The students handed out handbills to promote their charity concert.
(Die Studenten verteilten Flugblätter, um ihr Benefizkonzert zu bewerben.) - A handbill was left on every car windshield in the parking lot.
(Ein Flugblatt wurde auf jede Windschutzscheibe auf dem Parkplatz gelegt.) - The politician’s campaign team printed thousands of handbills.
(Das Wahlkampfteam des Politikers druckte Tausende von Flugblättern.) - Unlike a poster, a handbill is meant to be given directly to someone.
(Im Gegensatz zu einem Poster soll ein Handzettel direkt an jemanden übergeben werden.)
📝 Fazit
„Handbill“ ist ein schönes Beispiel für ein altmodisches, aber noch verständliches englisches Wort, das vor allem im historischen oder formellen Kontext verwendet wird. Heute wird es im alltäglichen Sprachgebrauch häufig durch modernere Begriffe wie „flyer“ oder „leaflet“ ersetzt, bleibt aber ein Teil des aktiven Wortschatzes, insbesondere in Druck- und Medienkontexten.
Für Sprachlernende lohnt es sich, den Begriff zu kennen, um ihn in historischen Texten, juristischen Beschreibungen oder bei älteren englischen Filmen oder Romanen korrekt einordnen zu können. Besonders interessant ist auch die Entwicklung vom „handbill“ hin zur digitalen Werbung – ein schönes Beispiel für den Sprachwandel.

















