(amerikanische Schreibweise: favoritism)
Deutsche Beschreibung & Etymologie
Das englische Substantiv „favouritism“ bedeutet auf Deutsch „Bevorzugung“, „Parteilichkeit“ oder „Vetterleswirtschaft“. Es beschreibt ein Verhalten, bei dem eine bestimmte Person oder Gruppe ungerechtfertigt bevorzugt wird – oft zum Nachteil anderer. Der Begriff wird in sozialen, beruflichen, politischen und familiären Kontexten verwendet.
Typische Anwendungsbeispiele:
- Ein Lehrer behandelt bestimmte Schüler bevorzugt
- Eine Führungskraft befördert enge Freunde
- Politiker vergeben Posten nach Beziehungen statt nach Leistung
🔤 Etymologie:
- Gebildet aus dem Wort „favour“ (brit. Englisch für Gunst, Gefallen)
- Suffix „-itism“ kennzeichnet eine Handlung oder Haltung (ähnlich wie in racism, nepotism, criticism)
- Ursprünge:
- Altfranzösisch faveur
- Lateinisch favorem = Gunst, Unterstützung
- Im Englischen seit dem 18. Jahrhundert belegt
- „Favouritism“ ist die britische Schreibweise – „favoritism“ die US-amerikanische Variante
🔄 Synonyme und Antonyme
🔁 Synonyme:
- bias
- partiality
- nepotism (wenn Familie betroffen ist)
- preference
- unfair treatment
- patronage
- unjust favour
🚫 Antonyme:
- fairness
- impartiality
- equality
- objectivity
- neutrality
- merit-based treatment
🗣️ Englische Beispielsätze
- Favouritism in the workplace can lead to low morale and high turnover.
(Bevorzugung am Arbeitsplatz kann zu schlechter Stimmung und hoher Fluktuation führen.) - She denied any favouritism towards her younger son.
(Sie wies jegliche Bevorzugung ihres jüngeren Sohnes zurück.) - Accusations of favouritism damaged the politician’s reputation.
(Vorwürfe der Bevorzugung schadeten dem Ruf des Politikers.) - A good leader treats all employees equally and avoids favouritism.
(Ein guter Vorgesetzter behandelt alle Mitarbeitenden gleich und vermeidet Bevorzugung.)
✅ Fazit
Der Begriff „favouritism“ ist wichtig, um ungerechtes oder parteiisches Verhalten zu beschreiben – sei es in der Schule, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Leben. Er trägt eine kritische Bedeutung, da er auf Ungleichbehandlung und subjektive Entscheidungen hinweist.
Für Lernende der englischen Sprache ist „favouritism“ ein nützliches Wort im Bereich Ethik, Gesellschaft, Politik und Beruf. Es ist außerdem ein gutes Beispiel für typische Wortbildungsstrukturen im Englischen und illustriert den Unterschied zwischen britischer Schreibweise („favouritism“) und amerikanischer („favoritism“) – ein Klassiker unter den Sprachvarianten.

















