Deutsche Beschreibung und Etymologie
Das englische Wort „dotage“ bezeichnet eine Phase des hohen Alters, in der eine Person geistig nachlässt oder schwächer wird. Es wird oft mit Senilität, Vergesslichkeit oder geistigem Verfall in Verbindung gebracht. Manchmal wird „dotage“ auch humorvoll oder übertrieben verwendet, um jemanden zu beschreiben, der sich sehr albern oder töricht verhält.
Das Wort stammt aus dem Altenglischen „doten“, was „töricht sein“ oder „den Verstand verlieren“ bedeutet. Im Mittelenglischen wurde daraus „dotage“, das sich auf eine schwache oder senile Verfassung bezog. Der Begriff ist bereits seit dem 14. Jahrhundert im Englischen nachgewiesen.
Etymologie:
- Altenglisch: doten (töricht sein, den Verstand verlieren)
- Mittelenglisch: dotage (geistige Schwäche im Alter)
- Modernes Englisch: dotage (seit dem 14. Jahrhundert gebräuchlich)
Synonyme und Antonyme
Synonyme für „dotage“:
- Senility (Senilität)
- Old age (hohes Alter)
- Mental decline (geistiger Verfall)
- Feebleness (Schwäche)
Antonyme (Gegenteile):
- Vigor (Vitalität)
- Youthfulness (Jugendlichkeit)
- Mental sharpness (geistige Klarheit)
- Lucidity (klare Denkfähigkeit)
Englische Beispielsätze
- In his dotage, he often forgot the names of his own children.
(In seinem hohen Alter vergaß er oft die Namen seiner eigenen Kinder.) - She spent her dotage reminiscing about the past.
(Sie verbrachte ihr hohes Alter damit, in Erinnerungen zu schwelgen.) - The old king ruled wisely, even in his dotage.
(Der alte König regierte weise, selbst in seinem hohen Alter.) - He is in his dotage, but he still enjoys reading and writing letters.
(Er ist im hohen Alter, aber er genießt es immer noch, zu lesen und Briefe zu schreiben.) - Some people associate dotage with weakness, but others see it as a time of reflection and peace.
(Manche Menschen verbinden das hohe Alter mit Schwäche, andere sehen es als eine Zeit der Reflexion und des Friedens.)
Fazit
Das Wort „dotage“ beschreibt eine späte Lebensphase, in der die geistigen und körperlichen Fähigkeiten nachlassen. Es stammt aus dem Altenglischen „doten“ und wird meist in literarischen oder formellen Kontexten verwendet.
Obwohl „dotage“ oft mit Schwäche oder Senilität in Verbindung gebracht wird, kann es auch eine Phase der Reflexion, Weisheit und Ruhe sein. Wer sich für gehobenes Englisch oder literarische Begriffe interessiert, sollte dieses Wort kennen!

















