Die Dewey Decimal Classification (DDC), auf Deutsch Dewey-Dezimalklassifikation, ist ein weltweit verbreitetes System zur systematischen Ordnung von Büchern und anderen Medien in Bibliotheken. Dieses Klassifikationssystem teilt das gesamte Wissen in zehn Hauptklassen ein, die durch die Zahlen 000 bis 999 dargestellt werden. Jede Hauptklasse wird durch Dezimalstellen weiter unterteilt, wodurch eine feingliedrige Kategorisierung ermöglicht wird.
Das System wurde im Jahr 1876 von dem amerikanischen Bibliothekar Melvil Dewey entwickelt. Sein Ziel war es, ein einfaches und flexibles Ordnungssystem zu schaffen, das Bibliotheken weltweit zur Organisation ihrer Bestände nutzen können. Das Wort decimal in der Bezeichnung verweist auf das Dezimalsystem, das zur Untergliederung der Kategorien verwendet wird.
Beispiel der Hauptklassen:
- 000 – 099: Allgemeines Wissen
- 100 – 199: Philosophie und Psychologie
- 200 – 299: Religion
- 300 – 399: Sozialwissenschaften
- 400 – 499: Sprache
- 500 – 599: Naturwissenschaften und Mathematik
- 600 – 699: Technik und angewandte Wissenschaften
- 700 – 799: Kunst und Freizeit
- 800 – 899: Literatur
- 900 – 999: Geschichte und Geografie
Synonyme und Antonyme
Synonyme:
- Dewey-Dezimalklassifikation
- Dewey Decimal System
- Dezimalklassifikationssystem
- Bibliothekssystem nach Dewey
Antonyme:
- Library of Congress Classification (LCC): Ein alternatives Klassifikationssystem, vor allem in wissenschaftlichen Bibliotheken in den USA verwendet
- Freie thematische Ordnung: Bücher werden nach Themen oder Autoren ohne systematische Klassifikation sortiert
- Regalfachklassifikation: Physische Sortierung ohne standardisierte Klassifizierung
Englische Sätze
- Allgemeine Verwendung: „Many public libraries around the world use the Dewey Decimal Classification to organize their books.“
(Viele öffentliche Bibliotheken weltweit nutzen die Dewey-Dezimalklassifikation zur Organisation ihrer Bücher.) - Lernprozess: „Students are taught how to locate books using the Dewey Decimal System.“
(Schüler lernen, wie sie Bücher mit dem Dewey-Dezimalsystem finden können.) - Vergleich: „Unlike the Dewey Decimal Classification, the Library of Congress Classification is more common in academic libraries.“
(Im Gegensatz zur Dewey-Dezimalklassifikation wird die Library-of-Congress-Klassifikation häufiger in wissenschaftlichen Bibliotheken verwendet.) - Flexibilität: „The Dewey Decimal Classification allows for the addition of new topics through decimal expansion.“
(Die Dewey-Dezimalklassifikation ermöglicht durch Dezimalerweiterungen die Aufnahme neuer Themen.)
Fazit
Die Dewey Decimal Classification (DDC) ist eines der bedeutendsten und am weitesten verbreiteten Klassifikationssysteme für Bibliotheken. Ihre logische Strukturierung in zehn Hauptklassen und die flexible Untergliederung durch Dezimalzahlen ermöglichen eine klare und effiziente Organisation von Wissen. Für Lernende der englischen Sprache ist es hilfreich, dieses System zu verstehen, da es in vielen Bibliotheken weltweit angewendet wird. Das Wissen um die Dewey-Dezimalklassifikation erleichtert nicht nur die Orientierung in Bibliotheken, sondern fördert auch das Verständnis für systematische Wissensorganisation.

















