„Hiccup“ (auch „hiccough“, seltenere Schreibweise mit gleicher Aussprache) ist ein englisches Substantiv und Verb. Es beschreibt sowohl das körperliche Phänomen des Schluckaufs als auch eine vorübergehende Störung oder kleine Unterbrechung im übertragenen Sinn.
Bedeutungen:
- Als Substantiv:
- Ein unwillkürlicher Krampf des Zwerchfells, der eine plötzliche Einatmung mit anschließendem Schließen der Stimmritze verursacht – also: der Schluckauf.
- Eine kleinere, meist kurzfristige Störung in einem Prozess (z. B. in Gesprächen, Projekten oder Plänen).
- Als Verb:
„to hiccup“ bedeutet „Schluckauf haben“.
Etymologie:
Der Ursprung des Wortes ist onomatopoetisch, also lautmalerisch. „Hiccup“ ahmt das Geräusch nach, das beim Schluckauf entsteht. Bereits im 16. Jahrhundert ist das Wort in englischen Texten nachweisbar. Die Variante „hiccough“ entstand fälschlicherweise durch Verbindung mit dem Wortteil cough (Husten), obwohl es etymologisch damit nichts zu tun hat.
🔄 Synonyme und Antonyme
Synonyme:
Für die medizinische Bedeutung:
- none (das Phänomen ist sprachlich einzigartig beschrieben)
Für die übertragene Bedeutung (kleine Störung):
- glitch
- snag
- setback (bei etwas schwerwiegenderen Störungen)
- interruption
Antonyme:
- smooth progress
- uninterrupted flow
- steady operation
🇬🇧 Beispielsätze im Englischen
- I had the hiccups for over ten minutes after drinking soda.
(Ich hatte über zehn Minuten lang Schluckauf, nachdem ich Limonade getrunken hatte.) - The meeting went well, aside from a small hiccup with the projector.
(Die Besprechung verlief gut, abgesehen von einer kleinen Panne mit dem Beamer.) - Babies often get hiccups after feeding.
(Babys bekommen nach dem Füttern oft Schluckauf.) - There was a hiccup in the delivery schedule, but everything is back on track now.
(Es gab eine kleine Störung im Lieferplan, aber jetzt läuft wieder alles nach Plan.)
✅ Fazit
Das Wort „hiccup“ ist ein wunderbares Beispiel für einen lautmalerischen Begriff, der in zwei sehr unterschiedlichen Bedeutungsfeldern verwendet wird: einerseits medizinisch als Schluckauf, andererseits metaphorisch als kurzfristige Störung in Prozessen oder Abläufen. Diese doppelte Verwendbarkeit macht das Wort besonders nützlich im Alltag und im Berufsleben. Der Begriff ist leicht einprägsam und eignet sich gut für bildhafte Sprache – ideal für jeden, der sein Englisch idiomatischer und lebendiger gestalten möchte.

















