|
England Special
Das Land England
Die Britischen Inseln liegen direkt vor der Westküste des europäischen Festlands.
Großbritannien ist von Belgien und Frankreich nur durch die Straße von Dover getrennt. Neben den Hauptinseln Großbritannien (229 884 km2) und Irland (84 426 km-) gehören zu den Britischen Inseln noch zahlreiche kleinere Inseln wie die Orkneyinseln, die weiter nördlich gelegenen Shetlandinseln, die Hebriden oder die Man Inseln und die Isle of Wight. Der größte Teil Irlands wird von der selbständigen Republik Irland eingenommen. Zum Vereinigten Königreich gehört nur der Norden der "grünen Insel" (ca. ein Sechstel der Inselfläche).
Großbritannien besitzt auch heute noch einige Gebiete in Europa und Übersee, die in unterschiedlichem Maße vom Mutterland abhängig sind. Teilweise wurden Kolonien wie die Kronkolonie Hongkong wieder übergeben.
Der Name Großbritannien wird seit 1604 gebraucht. Britannien, das Britannia majorder Römer (im Gegensatz zur Bretagne. dem Britannia minor), wurde von den Galliern nach einer besonderen Eigenart ihrer Bewohner benannt.
|
|
Englisch lernen in England (klicken Sie auf eine Stadt, um ausführliche Informationen zu erhalten):
Englisch lernen in anderen Ländern (klicken Sie auf eine Stadt, um ausführliche Informationen zu erhalten):
Seitanfang England Special
Die Lage und Geographie England
Großbritannien, das nur einige Tausende Quadratkilometer kleiner als die Bundesrepublik Deutschland - zur Orientierung - ist, erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über fast 1000 km. Londonderrv in Nordirland ist von Dover an der Südostküste Englands rund 700 km entfernt. Die höchsten Erhebungen des Vereinigten Königreiches liegen in Schottland (Ben Nevis 1343 m); Wales ist im Snowdon höchstens 1085 m und England im Scafell Pike (Nordwestengland) 980 m hoch.
-> Infos zu Sprachreisen England und der Flamenco Blog.
In sehr alter Vergangenheit waren es gar keine Britischen Inseln. Während der kältesten Periode der jüngsten Eiszeit, als der Meeresspiegel ungefähr 100 m unter seinem heutigen Niveau lag, waren die Britischen Inseln noch durch eine breite Landbrücke mit dem europäischen Festland verbunden. Erst im Laufe der wärmeren Nacheiszeit wurde diese Verbindung unterbrochen. Auch in früheren Epochen der Erdgeschichte bestanden enge Beziehungen zwischen dem "Kontinent" (wie die Briten das europäische Festland nennen) und den Inseln. Die Faltenstränge des aus dem Erdaltertum stammenden Gebirges ziehen sich von der Bretagne über den Kanal hinweg bis nach Südirland. Dagegen hat der Nordwesten Schottlands einschließlich der Hebriden mit seinen Gesteinen der Erdurzeit einen ähnlichen geologischen Aufbau wie Grönland oder der Kanadische Schild.
-> Infos zu Sprachreisen
Großbritannien und seine Geographie heute
Die heutigen Landschaftsformen Großbritanniens haben mit den Faltengebirgen des Erdaltertums nichts mehr gemeinsam. Diese Gebirge wurden schon im Laufe des Erdaltertums wieder eingeebnet und später dann von jüngeren Schichten überdeckt. Die alten kristallinen Gesteine treten nur in den "Uplands" und "Highlands" in Schottland, Wales und im westlichen England zutage. Ähnlich wie im Rheinischen Schiefergebirge herrschen in den Uplands Hochflächen vor, die von einzelnen höheren Kuppen aus härteren Gesteinen überragt werden. In den schottischen Hochlanden, aber auch in den Cambrian Mountains in Wales, wo die Gletscher in den Eiszeiten dicker waren und deshalb auch stärker Gestein abtragen konnten, sind die Landschaftsformen bewegter und haben mit den vom Eis geformten Trogtälern und vielen Seen beinahe Hochgebirgscharakter.
Die Gletscher reichten früher in den älteren Eiszeiten etwa bis zur Themse. Hier im Südosten Großbritanniens lagert über dem gefalteten Untergrund ein dicker Stapel von geschichteten Gesteinen aus dem Erdmittelalter und der Erdneuzeit. Die härteren Gesteine innerhalb dieser Schichtenserie (vor allem Kalk- und Sandsteine) bilden deutliche Geländestufen. Dazwischen liegen in den Gebieten, in denen leichter verwitternde Gesteine wie Mergel und Tone an die Erdoberfläche gelangt sind, Ausgedehnte "Lowlands" flachwellige Ebenen mit fruchtbaren Böden.
In den Gegenden Großbritanniens, die während der jüngsten Eiszeit noch Gletscher waren, gibt es viele Seen, vor allem in Schottland, das im Loch Lomond, den größten (70 km) und im Loch Ness den tiefsten (229 m) See der Inseln besitzt. Hier haust das Ungeheuer von Loch Ness, hi Nessie! -> Tipp: Obertauern schneesicher
Die zahlreichen Flüsse der Britischen Inseln sind meist nur kurz und deshalb als Wasserwege von geringer Bedeutung. Unter den Flüssen Englands steht die rund 50 km lange Themse an erster Stelle der Größenrangliste. Ihr Einzugsgebiet reicht bis ist an die Westküste der Insel. Die Themse mündet mit einer klassischen Trichtermündung ins Meer.
Solche Mündungsformen werden die durch die Gezeitenströme geschaffen. Man findet sie auch bei vielen anderen Flüssen Großbritanniens (z. B. beim Severn). Sie bilden ausgezeichnete Häfen. Charakteristisch für die schottischen Küsten sind die schmalen Firth-Buchten (Firth of Forth, Moray-Firth ...) im Mündungsbereich der Flüsse, an deren Formung die Gletscher des Eiszeitalters beteiligt waren. Die Küstenabschnitte zwischen den Buchten werden häufig von der Brandung unterspült und dadurch in markante Steilküsten umgewandelt. Dazu gehören beispielsweise die hohen Kliffs aus der weißen Kreide, sie so genannten Kreidefelsen, die man als Schreibkreide verwenden kann, bei Dover oder aus Basaltgestein in Nordirland.
Sprachreisen England
Seitanfang England Special
Die Bevölkerung in England
Die ersten richtig oder genau gemessenen Daten über die Einwohnerzahlen der Britischen Inseln stammen aus den Jahren 1801 bzw. 1821. Damals lebten im Gebiet des heutigen Königreiches etwa zwölf Millionen Menschen. Seither hat sich die Bevölkerungszahl Großbritanniens beinahe verfünffacht. Heute zählt das Land über 60 Millionen Einwohner, etwa so viele wie Italien.
In Großbritannien leben Engländer, Schotten, Waliser und Iren, außerdem viele Millionen Ausländer verschiedener Nationalität. Neben der englischen Staatssprache blieben in den Rückzugsgebieten der keltischen Ureinwohner keltische Sprachen (in Wales "Kymrisch", in Schottland "Schottisch-Gälisch" und in Nordirland "Irisch") erhalten, die jedoch auf der Hauptinsel nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung gesprochen werden. In Nordirland bekennt sich etwa ein Drittel der Einwohner zur römisch-katholischen Kirche. Im gesamten Königreich beträgt der Anteil der Katholiken aber nur knapp zehn Prozent. Die meisten Briten gehören der (in England) anglikanischen oder (in Schottland) presbyterianischen Staatskirche an. Verhältnismäßig groß sind die Anteile der Muslime (rund eine Million) und Juden sowie mehrerer protestantischer Freikirchen und Sekten.
Hier bekommen Sie Informationen zu Sprachreisen - mit Unterstützung von Suchmaschinenoptimierung.
Seitanfang England Special
Wichtige Daten zu England
Fläche:
Einwohner:
Bevölkerungsdichte:
Landeswährung:
BIP:
Seitanfang England Special
Webtipp: Mode
|